
Boris Nemsic Vorstandsvorsitzender Telekom Austria AG Vorstandsvorsitzender mobilkom austria AG Vorstandsvorsitzender Telekom Austria TA AG (Festnetz)
1997: Eintritt mobilkom austria AG 2000: Vorstandsvorsitzender mobilkom austria AG 2002: Vorstandsmitglied Telekom Austria AG 2006: Vorstandsvorsitzender Telekom Austria AG 2008: Vorstandsvorsitzender Telekom Austria TA AG (Festnetz)

Hans Tschuden Finanzvorstand Telekom Austria AG
1989: Eintritt bei Wienerberger AG 2001: Finanzvorstand Wienerberger AG 2007: Finanzvorstand Telekom Austria AG
Rudolf Fischer war bis 31. August 2008 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria AG und Vorstandsvorsitzender der Telekom Austria TA AG (Festnetz). Er trat per 31. August 2008 zurück. Boris Nemsic übernahm interimistisch seine Agenden mit 1. September 2008. |
Weshalb druckt die Telekom Austria Group ihren Nachhaltigkeitsbericht 2007/08 auf Plakatüberschuss? Auch wenn die Wiederverwendung von Werbematerial in diesem Fall zugegebenermaßen symbolisch zu verstehen ist, soll sie doch unser Verständnis für den Stellenwert von Nachhaltigkeitsaspekten – hier: den sorgsamen Umgang mit Ressourcen und das Vermeiden oder Wiederverwerten von überschüssigem Material – signalisieren.
Die strategische Ausrichtung der Telekom Austria Group zielt auf eine nachhaltige Wertsteigerung im Interesse unserer Stakeholder mit einer ausgewogenen Verteilung zwischen Wachstumsprojekten und Aktionärsvergütung. Diese wirtschaftliche Zielsetzung verknüpfen wir mit zukunftsverträglichem Wachstum und Fortschritt, indem wir uns zu einer bewussten, verantwortungsvollen Unternehmensführung verpflichten, die Nutzen für Mensch und Gesellschaft entfaltet.
So bezweckt auch die von uns verfolgte Internationalisierungsstrategie mit Fokus auf ost- und südosteuropäische Mobilkommunikationsmärkte keine bedingungslose Expansion, sondern wertorientiertes Wachstum, das regionale und soziale Aspekte respektiert. Auf der ökonomischen Seite ist unsere Branche in Europa mit dynamischen und herausfordernden Entwicklungen wie rasche Technologiewechsel und entsprechend kürzere Lebenszyklen bei Infrastruktur und darauf basierenden Produkten und Services konfrontiert. Zugleich drücken hohe Marktsättigung und Penetrationsraten, intensiver Wettbewerb und regulatorische Vorgaben die erzielbaren Preise und Margen. Neben ihrem horizontalen Wachstum wirkt die Telekom Austria Group diesen Markttrends über Innovationen, die das Portfolio entlang der Wertschöpfungskette erweitern, entgegen: Im Festnetz-Geschäft mit kundennahen Produkten zur Steigerung der Attraktivität des Festnetzanschlusses wie aonTV und aonAlarmServices. Und in der Mobilkommunikation über eine Erhöhung der Nutzung durch innovative Datendienste.
Daneben muss den veränderten Marktgegebenheiten mit striktem Management von Kosten- und Prozesseffizienz begegnet werden. Hierzu zählt auch das offene Adressieren des geringeren Personalbedarfs im Festnetz-Segment bedingt durch den Einsatz moderner Netztechnologien mit reduziertem Wartungsaufwand. Gerade in einem Nachhaltigkeitsbericht, der Ihnen die Telekom Austria Group als „Corporate Citizen“ präsentiert, der aktive gesellschaftliche Verantwortung und einen fairen Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wesentliches Element seiner Unternehmenskultur betrachtet, mag dies auf den ersten Blick etwas irritierend wirken. Aber letztlich bleibt die Absicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit das unabdingbare Fundament, auf das sich auch unsere sozialen und ökologischen Engagements stützen. |